Keine Panik!

Bei der Überschreitung des Geburtstermins handelt es sich meist nur um ein paar Tage

Man befindet sich in guter Gesellschaft, denn: ein großer Anteil der Babys wird nicht termingerecht, sondern ein paar Tage später geboren. Da kann das Warten schon mal lang werden und der vom Partner genommene Urlaub unverrichteter Dinge dahin gehen. Das Kind sucht sich seinen Zeitpunkt der Geburt nun einmal selbst aus.

Bis die Zeit dann wirklich reif ist, gilt es, sich von Hebamme, Frauenarzt oder schon in der Entbindungsklinik alle zwei Tage untersuchen zu lassen, ob noch alles o.k. ist oder ob bei einer Überschreitung Geburtstermin das Baby übertragen ist.

Dazu gehören vor allem der Befund der Plazenta, die in den letzten Tagen vor der Geburt immer mehr ihre Versorgung mit Nährstoffen zurückfährt. Ist sie noch voll funktionsfähig, kann das Kind noch ein paar Tage unbehelligt im Bauch der Mutter verbringen.

Verfärbt sich jedoch das Fruchtwasser langsam gelb-grün, besteht die Gefahr, dass der Fötus nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Die Geburt muss bei einer Überschreitung des Geburtstermins meist eingeleitet werden; sei es durch einen Wehenbeschleuniger oder das mechanische Anstechen der Fruchtblase, wodurch es zu einer natürlichen Einleitung der Geburt kommen kann.

Wenn das Baby übertragen ist, kann man jedoch davon ausgehen, dass es körperlich perfekt ausgereift ist und die Mutter kaum mit Anfangsschwierigkeiten zu rechnen hat. Der neugeborene Säugling sieht trotz, oder vor allem wegen der Überschreitung des Geburtstermins, schon aus wie ein pausbackiges, süsses Baby.

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