Unter dem Schutz des Gesetzgebers:

der Mutterschutz

In Deutschland gilt das Mutterschutzgesetz (MuSchG), das Frauen vor und nach der Entbindung unter besonderen Schutz stellt. So darf man als werdende Mutter natürlich während der Schwangerschaft bestimmte Tätigkeiten nicht mehr verrichten: sei es, schwere Getränkekisten zu tragen oder den ganzen Tag an der Kasse zu sitzen.

Von selbst versteht es sich, dass Arbeiten in der chemischen Industrie, die die Mutter und das ungeborene Kind in Gefahr bringen, nicht mehr erlaubt sind. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, der werdenden Mutter einen vergleichbaren, ungefährlichen Arbeitsplatz bereitzustellen.

Ungeachtet dessen, ob es sich um einen Teilzeitjob handelt oder gar eine geringfügige Beschäftigung zugrunde liegt: der Arbeitgeber ist verpflichtet, Mutter und Kind im Sinne des MuSchG zu schützen. Neben gesundheitsgefährdenden Arbeiten mit Chemikalien oder Strahlen,  besonderen klimatischen Bedingungen, gelten für die Schwangere auch ein Arbeitsverbot zur Nachtzeit und im Schichtdienst. Deswegen ist die Berechnung Geburtstermin Mutterschutz relevant.

Von der Arbeit freigestellt wird die Arbeitnehmerin sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin – wiederaufnehmen muss sie die Arbeit nicht vor acht Wochen nach der tatsächlichen Entbindung. Es sei denn, die Mutter nimmt gleitend die Elternzeit in Anspruch.

Zudem besteht bis vier Monate nach dem Geburtstermin Kündigungsschutz, der auch während der Schwangerschaft vom Arbeitgeber nicht verletzt werden darf.

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