Anhaltspunkt für das Mutterschaftsgeld

Um rechtzeitig die finanzielle Absicherung für die Zeit zu garantieren, die sechs Wochen vor dem Geburtstermin zuhause in Vorfreude verbracht werden, muss bei der jeweiligen Krankenkasse Mutterschaftsgeld beantragt werden. Wichtig ist hierfür: der errechnete Geburtstermin muss von der Hebamme oder dem Gynäkologen bestätigt werden. Am besten sollte man direkt nach der Berechnung Geburtstermin Mutterschaftsgeld beantragen, bzw. den Antrag vorbereiten.

Das Mutterschaftsgeld ergibt zusammen mit dem Geld des Arbeitgebers das herkömmliche Netto-Einkommen. Gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen erhalten bis zu 13 Euro pro Tag; Kranken-, Pflege -, Renten- und Arbeitslosenversicherung entfallen zudem hierbei.

Werdende Mütter, die eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben, gehen beim Mutterschaftsgeld leider leer aus. Da eine Schwangerschaft nicht als Krankheit gilt, greift das Krankentagegeld hier leider nicht – und der Arbeitgeber zahlt das Gehalt so, als würde die Krankenkasse 13 Euro pro Tag zahlen. Darüber hinaus müssen Kranken- und Pflegeversicherung weiter einbezahlt werden.

Auch arbeitslose Mütter erhalten Mutterschaftsgeld, das sich in seiner Höhe am Arbeitslosengeld orientiert. Mutterschaftsgeld muss übrigens nicht versteuert werden; auch bleibt die Sozialversicherung während des Mutterschutzes bestehen.

So ist es schon frühzeitig für die schwangere Arbeitnehmerin von großer Wichtigkeit, wann der Geburtstermin sein wird – vor allem auch deswegen, um Mutterschaftsgeld zu beantragen.

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