Der Eisprung

- die Berechnung des Geburtstermins -

Als Eisprung bezeichnet man den Zeitpunkt, an dem die Eizelle in einem der Eierstöcke der Gebärmutter zur Reifung gelangt ist. Zu diesem Moment, meist in der Mitte des Zyklus, d.h. am 14. Tag bei einem Zyklus von 28 Tagen, platzt die Eiblase (der Follikel). Eine Flüssigkeit mit tausenden von hormonproduzierenden Zellen wird herausgeschleudert – mittendrin das Ei, kleiner als ein Stecknadelkopf.

Manchmal tut es weh, wenn die Eiblase platzt, da das Bauchfell von innen gereizt werden kann. Wahrgenommen als sogenannter „Mittelschmerz“ vernimmt man ein leichtes Ziehen im Unterbauch – selten kommt es zu einer Zwischenblutung. Für uns Frauen ist dies ein untrügliches Zeichen für den Anfang der fruchtbaren Tage während des Zyklus.

Nach dem Eisprung reift das Ei immer mehr und bereitet sich auf die Begegnung mit den Spermien vor. Im Eileiter angekommen, befindet sich die Eizelle in einem Milieu, in dem die Befruchtung begünstigt wird. Kommt es nach dem Eisprung zum ungeschützten Geschlechtsverkehr, wird es nun mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Verschmelzung von Ei und Samenzelle kommen.

Zur Grundlage für den Geburtsterminrechner wird vom ermittelten Eisprung, dem angenommenen Zeitpunkt der Befruchtung, 266 Tage – so lange dauert eine Schwangerschaft im Durchschnitt – in die Zukunft gerechnet. Und voilà: man erhält den genauen Tag des wahrscheinlichen Geburtstermins. Man kann also durch die recht verlässlich ablaufenden körperlichen Vorgänge mit dem Eisprung Geburtstermin berechnen.

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